Lüttelforst ...

Ortseingang 
Ortseingang Lüttelforst

Das Maas-Schwalm-Nette Naturschutzgebiet erstreckt sich auf seiner Nord-Süd-Achse von Wachtendonk bei Kempen bis zum Adolfosee bei Ratheim südlich von Wassenberg. Sein westlicher Rand schließt die Maasplassen von Maasbracht und Roermond mit ein. Weiter nördlich von Roermond verläuft die Grenze des Naturschutzgebiets im Westen in nordöstliche Richtung vorbei an den Gemeinden Swalmen, dem Nettetaler Stadtteil Kaldenkirchen, Herongen und Wankum bis nach Wachtendonk. Im Osten bilden die Gemeinden Grefrath bei Kempen, die Süchtelner Höhen, sowie Schwalmtal und Wegberg die Grenzlinie.
Durch ein Abkommen zwischen der Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regierung des Königreichs der Niederlande wurde am 30.03.1976 der Naturpark Maas-Schwalm-Nette gegründet. Das Land zwischen Rhein und Maas erfüllt seitdem mit seinen orts- und naturnahen Landschaften die zunehmenden Anforderungen an Freizeit, Erholung und Entspannung. Die Landschaft an der Maas mit ihren ausgedehnten Seen und deren Nutzung als Wassersportparadies, das "grenzüberschreitende" Waldgebiet "Meinweg", sowie die Auen und Wälder an Schwalm und Nette sind Kernbereiche dieses Naturparks.
Man nennt es auch schmunzelnd das niederländisch-deutsche Dreistromland, was allerdings auf die Flüsschen Schwalm und Nette bezogen in Anbetracht ihrer geringen Breite einwenig übertrieben wirkt. Mit seinen zahlreichen Ausflugszielen in waldreicher Landschaft wird es nicht nur von vielen Menschen aus dem näheren Umland als Naherholungsgebiet aufgesucht, sondern es erfreut sich auch wachsender Beliebtheit bei der Wahl eines neuen Lebensmittelpunkts. So sind die Städte Mönchengladbach und Düsseldorf auf deutscher sowie Roermond und Eindhoven auf niederländischer Seite dank hervorragender Infrastruktur recht schnell und bequem zu erreichen. Darüberhinaus verfügen die Städte Eindhoven, Düsseldorf und Mönchengladbach mit ihren Flughäfen über beste Anbindungen an das nationale und internationale Verkehrsnetz.

Von der BAB-Abfahrt Schwalmtal-Waldniel der A52 (Mönchengladbach-Roermond) über die L371 kommend erreicht man den nördlichen Ortseingang des 1000-Seelen-Orts Lüttelforst. Das im Südwesten der Gemeinde Schwalmtal gelegene Waldhufendorf breitet sich über etwa drei Kilometer am Ostufer der Schwalm aus. Die einzige Verkehrsader, die Kreisstrasse 29 (K29) - verkehrsberuhigt durch Tempo 30 - wird gesäumt von stattlichen Bauernhöfen, gepflegten Landsitzen und romantischen Katen in Abwechslung mit Wald- und Wiesenflächen.

 Kamperhof ca. Anno 1850 >>> img1
img2 <<< Alte Hofanlage Anno 1576
 Alte Hofanlage Anno 1576 (Seitenansicht) >>> img3
img4 <<< Hofanlage Anno um 1850

 

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Eine Augenweide sind die Fasaden der aufwendig restaurierten historischen Gemäuer, die immer wieder die Blicke der Rad- und Wandertouristen anziehen. Nicht von ungefähr wird der Abschnitt Lüttelforst in vielen Karten als sehenswerte Touristikstrecke ausgewiesen. Schon mehrmals hat sich Lüttelforst Auszeichnungen bei Verschönerungswettbewerben verdient.

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Wunderschöner Fasadenschmuck ... ... mit wildem Wein und Knöterich ...
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... und dichter Rosenbewuchs ... ... schaffen florales Ambiente.

 

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In jüngerer Zeit entstanden Wohngebäude unterschiedlichster Stilrichtungen und sorgen für eine interessante Abwechslung in der Lüttelforster Baukunst.

Modernes Wohngebäude - klare Linienführung >>> img1
img2 <<< Walmdach
 Friesenstil >>> img3
img4 <<< Schicker Holzanbau

 

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Das Herz des Orts wird geprägt vom Brunnenhof, der 200 Jahre alten Kirche St. Jakobus auf der höchsten Erhebung und dem traditionsreichen Herbertzhof, der seine Blüte im 18. Jahrhundert als Familiensitz der Mühlenwegs erlebte.

 Grossgewachsene Weiden schmücken den Brunnenhof >>> img13
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 Kirche St. Jakobus Anno 1803 >>>
<<< Der Brunnenhof mit Erweiterungen neueren Datums
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 Am Fusse von St. Jakobus: der Herbertzhof
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Im weiteren Verlauf setzen immer wieder wunderschön restaurierte Gemäuer mit kunstvoll gestalteten Fasaden die Akzente in der Ortscharakteristik. Einiges befindet sich noch im Bau und dauert manchmal Jahre bis zu seiner Fertigstellung. Nicht selten mussten die Initiatoren der Rekonstruktionen bei der umfangreichen und aufwendigen Restauration der alten Bausubstanz herbe Rückschläge einstecken. Ihrem Engagement und ihrer Beharrlichkeit verdankt Lüttelforst im Wesentlichen das heutige unverwechselbare Ortsbild.

Stilvolle Fasade mit Fensterläden >>> img19
img20 <<< In der Entstehung: Neues Schmuckstück
Ehemalige Lüttelforster Schule >>> img21
img22 <<< Beispiel besonders gelungener Restauration: der Plückenhof

 

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An der alten Forstvilla ... ... mit Blick zurück

 

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Das malerisch an der waldumsäumten Schwalm am östlichen Rand des Mass-Schwalm-Nette Naturparks gelegene Dorf bietet seinen Bewohnern ideale Bedingungen für Entspannung und Erholung. Nur ein paar Schritte fern von seinem Domizil erfährt man das ungetrübte Erlebnis von Fauna und Flora. Ob allein oder in Begleitung von Hund oder Pferd, ob zu Fuß oder auf dem Rad, Streifzüge durch Wald und Feld bis hinüber auf die holländische Seite benötigen keine längere Planung. Just do it!

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Alter Stil kombiniert ... ... mit moderner Technik
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Papelter Hof mit ...
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... stilvollem Eingangsbereich ... ... und antiken Details

 

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